"Bilde dich selbst, und dann wirke auf andere durch das, was du bist." WILHELM VON HUMBOLDT
In der Werkstatt-Reihe zum biografischen Arbeiten
Das bewegte Bild und das bewegte Leben
Wir denken in Bildern, wir erzählen in Schnitten, wir erinnern in Tonspuren. Kaum ein Medium bewegt sich so nah an der Form, in der wir unser Leben wahrnehmen, wie der Film. An diesem Tag schauen wir genau hin – auf Schlüsselszenen aus Tarkowskis „Spiegel", aus Agnès Vardas Selbstporträts, aus Sarah Polleys „Stories We Tell" – und stellen Jaco Van Dormaels „Mr. Nobody" in den Mittelpunkt. Der Film fragt: Was wäre, wenn ich an dieser Stelle anders abgebogen wäre? Aus dieser Frage entwickeln wir eine eigene Verzweigungs-Lebenslinie, einen persönlichen Film-Stammbaum und eine kleine eigene Mini-Sequenz – sechs Einstellungen und eine Off-Stimme, in der das eigene Leben für 90 Sekunden zu sich selbst spricht.
Für wen: Filminteressierte, Pädagoginnen, Therapeuten, Medienvermittler, Menschen, die mit anderen Menschen biografisch arbeiten, Sammlerinnen ihrer eigenen Geschichte.
Fon 03202 752 661
Mobil 0177 524 18 91
thomas.ritschel@ekmd.de
Moderation: Thomas Ritschel, Elisabeth Meitz-Spielmann
Wann? Dienstag, 16. Juni, ab 9.30 Uhr
Wo? Künstlerische Abendschule, Jena
Kosten: 30,00 EUR
Anmeldung bitte bis 5. Juni über unser Anmeldeformular
weitere Termine dieser Reihe: 29.09., 27.10., ein 4. Termin wird noch bekann gegeben