"Bilde dich selbst, und dann wirke auf andere durch das, was du bist." WILHELM VON HUMBOLDT
In der Reihe INTERRELIGIÖSE STADTSPAZIERGÄNGE durch Jena
Die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) ist eine weltweite evangelische Freikirche. Ihre Anfänge gehen auf sozial engagierte Christen im England des 18. Jahrhunderts zurück. Als Begründer gelten die Theologen John Wesley (1703-1791) und sein Bruder Charles (1707-1788). Mit anderen Studenten trafen sie sich regelmäßig zum Bibellesen und Gebet und erforschten, wie sie durch Gottes Liebe sozial Benachteiligte in praktische Zuwendung unterstützen konnten. Daraus entstanden vielerorts Hauskreise. Das konsequente Bibellesen und das ernsthafte Glaubensleben brachten ihnen den Spottnamen „Methodisten“ ein, der später zum offiziellen Namen dieser Kirche wurde.
Die EmK steht den ökumenischen Kirchen theologisch sehr nahe. Die ca. 46.000 Mitglieder und Freunde finanzieren die kirchliche Arbeit allein mit ihren freiwilligen Beiträgen. Grundlage des Glaubens ist das Evangelium von Jesus Christus. Mitglied wird man durch die Taufe und das Bekenntnis zu Christus, welches in einem Gottesdienst vor der Gemeinde gesprochen wird. Typisch für die EmK ist die engagierte Mitarbeit vieler Kirchenglieder. Was soziales Engagement heute in einer modernen Freikirche bedeutet, können wir die Gemeinde im John-Wesley-Haus, Humboldtstr. 29, erfragen.
Mobil 0162 320 75 66
e.meitz-spielmann@eebt.de
Leitung: Dr. Andreas Fincke, Hochschulpfarrer i.R. und Experte für Religions- und Weltanschauungsfragen mit Schwerpunkt auf Atheismus und Konfessionslosigkeit, aktiv im interreligiösen Dialog sowie Elisabeth Meitz-Spielmann (Regionalstellenleitung Jena, Evang. Erwachsenenbildung Thüringen)
Wann? Dienstag, 28. April 2026 , 19 Uhr (Eine Anmeldung bis 4. April 2026 erleichtert uns die Planung)
Wo? John-Wesley-Haus, Humboldtstr. 29, Jena
Kosten: keine
Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Kirchenkreis Jena und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK)