"Bilde dich selbst, und dann wirke auf andere durch das, was du bist." WILHELM VON HUMBOLDT
In der Reihe KRIEG UND PSYCHE
„Vor Angst zittern“ lautet eine geläufige Redewendung. Als im Ersten Weltkrieg die Soldaten über Monate im Stellungskrieg blockiert waren, fingen viele von ihnen an zu zittern oder konnten sich gar nicht mehr bewegen. Die „Traumatische Neurose“ war eine unerwartete Massenerkrankung im Krieg und sie gilt als Ausgangsentdeckung für die Posttraumatische Belastungsstörung. Sie tritt nicht nur im Krieg auf, sondern kann durch verschiedenste traumatische Erlebnisse ausgelöst werden, aber sie zeigt kaum noch die bizarren Krankheitsbilder von damals. Wie kommt es zu solchen Verschiebungen, wie hängen Krieg und psychische Störungen zusammen?
Fon 0365 2051 9803
Mobil 0172 427 33 07
frank.hiddemann@ekmd.de
Referent: Prof. Cornelius Borck (Professor für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin und Naturwissenschaften und Direktor des Instituts für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte, Universität zu Lübeck)
Wann? Dienstag, 8. September, 18 Uhr
Wo? Altenburg, Klinik für Psychiatrie Altenburg, Zeitzer Str. 28