"Bilde dich selbst, und dann wirke auf andere durch das, was du bist." WILHELM VON HUMBOLDT
Soziologin Dr. Lara Bister in der Reihe WENDEKINDER
Wer seine Kindheit in der DDR verbrachte und in der Bundesrepublik erwachsen wurde, pubertierte in einer Zeit, als sich alles überstürzte. Was passierte mit diesen Kindern, die viele Namen bekamen? Sie wurden „Mauerkinder, „Eisenkinder“ und eben „Wendekinder“ genannt. Als sie rebellieren sollten, suchten die Eltern gerade eine neue Identität und waren nicht selten arbeitslos. Die Soziologin Lara Bister zeigt, dass die „Kinder der Revolution“ eine „deutlich schlechtere Stoffwechselgesundheit und häufigere psychische Gesundheitseinschränkungen aufweisen als ihre westdeutsche Vergleichsgruppe“.
Dr. Lara Bister wird ihre Forschungen vorstellen und ein Gespräch mit Ursula Rudorf, einer Supervisorin und Familienberaterin aus der Region Greiz, führen. Frau Rudorf arbeitete bereits 1980 als Familienberaterin und kennt die Lebenssituation der Menschen in der Gegend vor und nach der Wende. Die Moderation übernimmt Alexandra Häckel.
(Bild: Kindheit in Greiz, 1970er Jahre)
Fon 0365 2051 9803
Mobil 0172 427 33 07
frank.hiddemann@ekmd.de
Referentinnen: Dr. Lara Bister, Ursula Rudorf
Wann? Dienstag, 25. August, 19 Uhr
Wo? Greiz, 10arium Greiz, Friedrich-Naumann-Straße 10