"Bilde dich selbst, und dann wirke auf andere durch das, was du bist." WILHELM VON HUMBOLDT
Aus der Reihe: 7 ABENDE ZUR MIGRATION in Gera
Manche sagen, ohne Migration wäre in der Pflege und in der Gesundheitsversorgung nichts mehr möglich. Das stimmt. Wenn nicht jetzt, dann in der nächsten Zukunft. Aber welche Probleme entstehen, wenn wir Pflege- und Gesundheitsnotstände mit Hilfe von Migration abwenden wollen? Wir haben Menschen eingeladen, die auf verschiedenen Ebenen daran arbeiten.
Christiane Götze ist Geschäftsführerin und Netzwerkkoordinatorin beim Bildungsträger IBS Erfurt. Sie organisiert die so genannte „Anpassungsqualifizierung“ und hat das Programm „Wege in die Pflege“ entwickelt, das Migrantinnen Ausbildung zur Betreuungskraft ermöglicht.
Jennifer Höfer ist die Inhaberin der Valent Cura Pflegeberatung. Sie erzählt uns von unterschiedlichen Pflegekulturen in Familien mit arabischer und auch osteuropäischer Prägung.
Kevin Ruppelt ist Standortleiter der Florentinen-Wohnanlage Gera und hat Beispiele dafür, wo Migration in der Pflege hilft, wo sie Probleme verursacht und auch wie diese Probleme gelöst werden können.
Außerdem präsentieren wir unsere Ausstellung typisch alman, in der wir Fotografien von Menschen zeigen, die geantwortet haben, wie sie die Deutschen und ihre Küche finden und was Deutschland für sie bedeutet. Christoph Beer hat sie an ihren Orten und im Stadtbild fotografiert und ihre Antworten ins Bild integriert.
Im Bild: Samer Alhomsi, Mitinhaber des Restaurants Ebla.
Fon 0365 2051 9803
Mobil 0172 427 33 07
frank.hiddemann@ekmd.de
Wann? Donnerstag, 25. Juni 2026, ab 19:00 Uhr
Wo? Freie evangelische Gemeinde Gera, Eisenbahnstraße 7a, Gera